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Copyright - Atemzug e.V. 2023 - Impressum

Atemzug ist Ausrichter des Kölner Zirkuspreis. In Köln gibt es seit November 2024 den deutschlandweit einzigen Preis für Zirkusstücke. Gestiftet wird der Preis von der KunstSalon Stiftung. Im Jahr 2024/2025 bestand die Jury aus Angie Hiesl, Karina Syndicus und Jenny Patschovsky. Der Preis wird im Rahmen der Preisverleihung der Kölner Tanz- und Theaterpreise der SK Stiftung Kultur verliehen.

Der 1. Kölner Zirkuspreis in 2025 geht an:

INSIDE JUGGLING Ein Experiment mit Keulen und Kamera. Eine Produktion von Hippana.Maleta. Koproduktion: studiobühneköln und T-Werk Potsdam. Regie: Jonas Schiffauer. Kooperation: Liza van Brakel, in der TanzFaktur.

 

Nominierungen 2025

Die Jury hat folgende Stücke für den Kölner Zirkuspreis nominiert:

Angels Aerials: „Ich geh dann mal die Wand hoch“

Cirque Buffon: „Caroussel“

Hippana.Maleta feat Liza van Brakel: „INSIDE JUGGLING“

 

Reglement Kölner Zirkuspreis

Stand: November 2025 – Änderungen vorbehalten

Die Kölner Zirkuspreis zeichnet alljährlich eine Inszenierung der professionellen Kölner Zirkusszene aus. Die Regularien, Bewertungskriterien sowie die Zusammensetzung der unabhängigen Fachjury werden von der AG Zirkuspreis des Atemzug e.V. koordiniert und beschlossen. Die AG wird aktuell von Jenny Patschovsky geleitet. Die AG Zirkuspreis ist offen für alle Interessierte aus der Kölner Zirkusszene. Du möchtest dich in der AG beteiligen? Dann schreibe uns eine E-Mail an: info@atemzug-ev.de Betreff: AG Kölner Zirkuspreis, Mitarbeit. Gerne laden wir dich zum nächsten AG-Treffen ein.

Die Fachjury nominiert halbjährlich Produktionen aus der sogenannten freien Kölner Zirkusszene, die sich beworben haben. Die Jury wird nach spätestens fünf Jahren von der AG Zirkuspreis neu besetzt.

Der jeweilige Sieger bleibt geheim bis zur Preisverleihung der SK Stiftung Kultur, die in der Regel immer am ersten Montag im Dezember stattfindet. Die Termine für die Nominierungen im 1. und im 2. Halbjahr richten sich nach den Terminen der SK Stiftung Kultur für die Tanz- und Theaterpreise.

Der Preis wird gestiftet von der Kunstsalon Stiftung Köln und ist aktuell mit 5.000 € dotiert.

1. Wer kann sich bewerben?

  • Spielorte mit einem festen Spielbetrieb, die ihr Stück mindestens 2 Mal vor Kölner Publikum zeigen.
  • Gruppen ohne eigene Spielstätte, die gewährleisten, ihre Produktion mindestens 2 Mal im Laufe eines Kalenderjahres vor Kölner Publikum zu spielen.
  • Teilnehmen können nur professionelle Ensembles, die ihren „Arbeitsmittelpunkt“ für die jeweilige Produktion in Köln haben.
  • Produktionen von professionellen Zirkusschaffenden, deren künstlerisches Konzept das Mitwirken von Laien beinhaltet, können ebenfalls teilnehmen.
  • Kinder- und Jugendzirkus-Produktionen (Hobby-Aufführungen) werden nicht berücksichtigt.
  • Koproduktionen, mit den Bühnen der Stadt Köln, mit auswärtigen Theatern/Spielstätten können am Wettbewerb beteiligt sein, wenn der Produktionsort im wesentlichen Köln oder die Produktion mit wesentlicher Kölner Beteiligung entstanden ist und die Kosten für die Produktion nicht allein von dem städtischen oder staatlichen Kooperationspartner getragen werden.

Im Falle einer Nominierung stellen die Theater/Spielstätten bzw. Produktionsverantwortlichen dem Verein Atemzug zur Weitergabe an die SK Stiftung Kultur bis spätestens eine Woche nach schriftlicher Benachrichtigung Produktionsfotos kostenfrei zur Verfügung. Diese werden bei der Preisverleihung für das Screening genutzt. Die urheberrechtliche Freigabe des Bildmaterials für diesen Verwendungszweck liegt im Verantwortungsbereich der Theater bzw. Produktions-verantwortlichen.

2. Welche Produktionen werden berücksichtigt?

Grundsätzlich muss es sich um eine Premiere oder eine Erstbewerbung des Stücks für den Kölner-Zirkuspreis handeln und nicht um die Wiederaufnahme einer bereits gespielten Produktion, außer es handelt sich um eine eindeutige Neuinszenierung oder in wesentlichen Teilen um eine Weiterentwicklung.

Die Zirkusartistik muss wesentliches Ausdrucksmittel sein und nicht nebensächliches Element von mehreren, z.B. Sprechpartien, Multimedia usw.

Die Produktion muss eine Länge von mindestens 20 Minuten aufweisen. So genannten „Nummern“ werden nicht berücksichtigt.

Bei spartenübergreifende Produktionen werden die Produzent:innen gebeten, selber vorzuschlagen, in welcher Kategorie ihre Produktion Berücksichtigung finden soll (Tanz-,  Theater- oder Jugentdheaterpreis der SK Stiftung Kultur oder Zirkuspreis)

3. Welche Produktionen werden nicht berücksichtigt?

Nicht preisrelevant sind „Laienstücke“ und Produktionen, die sich an Kleinkinder bis zu 3 Jahren richten.

Ausgenommen sind außerdem alle Produktionen der Bühnen der Stadt Köln, es sei denn, die städtische Bühne fungiert als Spielort oder als Koproduzent für eine freie Gruppe.

4. Mitteilung der Premieren

Um eine Berücksichtigung im Wettbewerb zu gewährleisten, bitten wir die Ensembles, der AG Zirkuspreis bei Atemzug e.V. bis spätestens 6 Wochen im Voraus ihre Premieren mitzuteilen.

Alle Produktionen mit Premiere ab dem Termin der jeweiligen Jurysitzung gehen automatisch in die Wertungen des folgenden Halbjahres. Die Jurysitzungen finden in der Regel im Juni und Oktober statt.

Für den Fall, dass Aufführungen nicht von der Jury gesichtet werden konnten, ist es auch möglich, eine ungeschnittene Videoaufnahme einzureichen. Die Video-Einreichung entbindet nicht von der Regelung, dass mindestens 2 Aufführungen vor dem Kölner Publikum gezeigt wurden.

E-Mail für die Ankündigungen: info@atemzug-ev.de
Betreff: AG Zirkuspreis

5. Nominierung

Die Jury nominiert zweimal im Jahr die ihrer Meinung nach hochwertigsten Produktionen.

6. Entscheidungsfreiheit der Jury

Die Jury ist frei in ihrer Entscheidung. Ihre Entscheidungen, aus welchen Gründen auch immer, sind nicht anfechtbar. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Nominierung bzw. den Gewinn des Kölner Zirkuspreises. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Jury Kölner Zirkuspreis 2026

Die Performance- und Installationskünstlerin Angie Hiesl präsentiert seit den 1980er Jahren ihre interdisziplinären Projekte. 1997 begann ihre Zusammenarbeit mit dem Performance- und Bildenden Künstler Roland Kaiser. Sie arbeiten ausschließlich ortsspezifisch, verwirklichen Performance- und Installationsprojekte im „kunstfremden“ öffentlichen und privaten Raum. Die Projekte werden weltweit gezeigt und sind vielfach mit Preisen ausgezeichnet. Angie Hiesl vermittelt ihren künstlerischen Arbeitsansatz an Akademien und Hochschulen, in Seminaren und Lectures. www.angiehiesl-rolandkaiser.de

Karina Syndicus ist staatlich anerkannte Schauspielerin und Clown sowie Dozentin für Physical Performance an der Theaterakademie Köln. Ihre Arbeit umfasst Performance,Film, Theater, Moderation und Choreografie, mit Engagements in renommierten Produktionen wie der Performance „The Ravens brought it“ (2024) und der Theaterproduktion „Schlachtfest“ an der Volksbühne Köln (2022-2024). „Das Märchen von der Zauberflöte“ (ARD) sowie Walkact und Körpertheater in diversen Ensembles sowie eigene Produktionen wie „Treppe“ (2024). www.syndicunst.com

Daniel Patschovsky ist Zirkuspädagoge und ehemaliger Artist. Nach seiner Ausbildung zum Zirkuspädagogen an der Ecole de Cirque de Bruxelles besuchte er die Ecole Supérieure des Arts du Cirque in Brüssel. Er ist Mitbegründer von Atemzug e.V. und Mitglied der Bildungskommission der BAG Zirkuspädagogik e.V. Seit seit 2010 leitet er den Weiterbildungsbereich des LATIBUL Theater- & Zirkuspädagogisches Zentrum Köln. Er hat einen Lehrauftrag für Zirkuspädagogik an der Universität zu Köln und inszeniert mehrmals im Jahr die Abschlussstücke der zirkuspädagogischen Weiterbildungen im LATIBUL.

 

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